Juli.in.Paris











Der Vorteil im Buero ist, dass ich an meinem Computer sitzen und so tun kann als ob ich was wichtiges schreibe und keiner verstehts und alle denken, dass ich sehr beschaeftigt bin.

Ich bin gerade dabei mich mental auf mein Workcamp vorzubereiten was schon in 10 TAGEN anfaengt. Ich mache einfach Listen mit allem was ich noch so zu tun habe, das beruhigt mich.

 

Ich fange erstmal an mit der Horrorgeschichte:

Letzte Woche sitzen Judith und ich auf meinem Bett und gucken DVD. Auf einmal sagt Judith zu mir Juliane, ist das da ne Ratte? Laeuft da ganz entspannt ne Ratte durch unser Zimmer und unter mein Bett. Toleranzgrenze erreicht..wenn nicht ueberschritten! Ich bin erstmal auf dem Bett geblieben, Judith hat mit nem Besenstiel unter den Betten und den Schraenken rumgestochert. Keine Ratte.

Sind dann erstmal los und haben verschiedene Sorten von Gift gekauft. Wieder in der Wohnung war die Ratte dann in der Kueche. Zu unserem Rattenbekaempfungsrepertoire gehoerten auch zwei Plastikplatten mit einer klebrigen Substanz. Es wird beschrieben, dass die Ratten/Maeuse da drauf laufen, kleben bleiben und so unter Stress stehen, dass sie innerhalb kuerzester Zeit sterben (an Herzinfarkt). Das mit dem kleben bleiben hat dann auch relativ schnell funktioniert. Allerdings ist sie nur mit dem Kopf kleben geblieben und war demnach nicht sofort tot. Das war echt nicht schoen. Sie hat logischer Weise die ganze Zeit versucht sich zu befreien und Laute von sich gegeben. Es war ganz schlimm, wir haben in unserem Zimmer gesessen und laut Musik gehoert und gehofft, dass es bald vorbei ist. Sie war dann morgens tot.

Ich hoffe wirklich, dass sie sich nur zu uns verirrt hat, wahrscheinlich ist sie durch ein offenes Fenster rein gekommen.

Als naechstes ist eine Maus in die Falle getappt (wir hatten ja zwei von den Dingern). Diesmal war ich alleine zu hause und die kleine Maus klebte komplett fest und sie ist auch nicht vor lauter Stress gestorben… Svenja hat der Quaelerei dann am naechsten Tag ein Ende gesetzt. Juliane zaehl mal bis drei! – Neeiin ich kann das nicht!

 

Dann hat gestern noch ein Typ aus Irland bei uns uebernachtet, der heute auf ein Workcamp weiter faehrt. Als er erfahren hat, dass wir deutsch sind hat er uns mit « Sieg heil » begruesst. Als wir dann nicht so freundlich reagiert haben war er ueberrascht. Freunde hatten ihm erzaehlt, dass man das in Deutschland sagt. Wir haben ihm dann « Hallo » beigebracht…



Simon sagt:

“Allerdings ist sie nur mit dem Kopf kleben geblieben und war demnach nicht sofort tot. Das war echt nicht schoen. Sie hat logischer Weise die ganze Zeit versucht sich zu befreien und Laute von sich gegeben. Es war ganz schlimm, wir haben in unserem Zimmer gesessen und laut Musik gehoert.”

omg..



CitroenX3 sagt:

Warum bloß sind hübsche Menschen nur immer verroht und einfältig?



Kröti sagt:

JULIANEEEEEEEEEEE….du darfst helge und mich nie wieder besuchen!!!!



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et cetera